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Fledi:
Grosser Mythen - ein Ausflug in die Schweiz
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1. Mai 2007
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Kurz vor dem 1. Mai chatten Ant und ich mal wieder. Und wir beschließen spontan, eine Tagestour in der Schweiz am 1. Mai zu machen- da ich leider keinen Brückentag für ein langes Wochenende bekomme.
Gesagt getan!
Ich packe meinen Kram zusammen und sitze dann Montags nachmittags im Zug nach Zürich. Ant holt mich ab und wir haben einen netten Abend bei ihm in der WG, auch wenn das Schweizerdeutsch mich vor eine ernsthafte Herausforderung stellt. *g* Die könnten glatt neben mir über mich lästern, ich würd's nicht verstehen.
Aber die Katzen und die niedliche kleine Schlange die sich um meinen Arm ringeln darf, verstehen mich auch so.
Am nächsten Morgen ist früh Aufstehen angesagt, da der Wetterbericht für den Nachmittag Gewitter angesagt hat. Noch nicht ganz wach packe ich meinen Krempel zusammen und schon sind wir mit dem Auto unterwegs zum Großen Mythen.
Am Auto werden dann erstmal noch fix Vorbereitungen gegen Blasen getroffen und dann geht es mit der Morgensonne los Richtung Mythen, der schon in Sichtweite vor uns aufragt.
Schließlich stehen wir dann am Berg- und es führt kein Weg mehr am Bergauflaufen vorbei... Wo ich das doch sooo liebe... ;-)
In 35 Serpentinen windet sich der Weg nach oben, was ich zum Glück vorher nicht weiß- Ant ist clever genug, mir das zu verschweigen.
Ant flitzt natürlich - wie immer- leichtfüssig wie eine Gemse den Weg hinauf und muß immer wieder auf mich untrainiertes Huhn warten- meine letzte Tour davor war irgendwie im September des Vorjahres. Zum Glück stört es ihn nicht.
Und ich fluche natürlich wie immer, wenn es bergauf geht.
Aber ansonsten: mir gefällt die Aussicht auf die inzwischen tief unter uns liegenden Seen und die schneebedeckten Gipfel drumrum. Und der (doch recht breite und wahnsinnig gesicherte) Grat kurz vor dem Gipfel lässt nochmal tolle Tiefblicke zu.
Oben angekommen, gibt es natürlich die obligatorischen Gipfelfotos und wir frühstücken, umringt von den immer vorhandenen Bergdohlen die natürlich auch ihren Anteil haben wollen.
Noch ein bißchen verschnaufen, dann machen wir uns auf den Abstieg und nehmen wieder den gleichen Weg zurück. Auf dem letzten Stück fängt es dann an zu tröpfeln, aber wir schaffen es noch ohne nass zu werden wieder zum Auto.
Zurück bei Ant sind wir erstmal ein Weilchen faul, dann machen wir uns nochmal auf und machen einen Spaziergang durchs Städtchen und an der Reuss entlang- natürlich mit etlichen Fotostops- wie das halt so ist wenn zwei fotoaffine Menschen unterwegs sind.
Am Spätnachmittag bringt Ant mich dann wieder nach Zürich, dort bummeln wir noch ein bißchen herum und schließlich muß ich dann doch den Zug nehmen und wieder heimfahren. Aber ich bin sicher- die Schweiz hat mich nicht das letzte Mal gesehen. :-)
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